Steeler 

1984 erschien das Debütalbum von Pells erster Band, Steeler, auf dem Markt, das schlicht Steeler hieß. Es folgten drei weitere Alben mit den Titeln Rulin’ the Earth (1985), Strike Back (1986) und Undercover Animal (1987). Sänger der Band war der spätere EMI Manager und Comedy-Produzent Peter Burtz. 1989 löste sich die Band auf.

Axel Rudi Pell 

Noch im selben Jahr erschien dann Wild Obsession, das erste Album von Pells neuer Band, die sich unter seinem Namen formierte. Neben Pell waren auf dem Debüt-Album Charlie Huhn von der Begleitband Gary Moores und von der Band Victory, Volker Krawczak von Steeler, Jörg Deisinger von Bonfire, Bodo Smuszynski, Jörg Michael von Mekong Delta und Running Wild, George Hahn und Rüdiger König zu hören. Produzent der Einspielung war Uli Pösselt.

1991 erschien dann das zweite Album Nasty Reputation, härter als sein Vorgänger. Es war zu einer Reihe von Besetzungswechseln gekommen. Statt Huhn hatte Rob Rock von Impellitteri den Gesang übernommen, Deisinger und Smuszynski hatten die Band ersatzlos verlassen. Statt Hahn und König übernahm nun Kai Raglewski die Keyboard-Parts.

1992 kam dann Eternal Prisoner auf den Markt, auf dem Jeff Scott Soto Rob Rock ersetzt hatte. Dann verließ Raglewski die Band. Julie Greaux wurde als Ersatz angeheuert und spielte bis 1996 auf einem Live- und zwei Studio-Alben. Drummer Jörg Michael hatte sich inzwischen zusätzlich zu seiner A.R. Pell-Arbeit der Band Stratovarius angeschlossen. Auf Magic von 1997 war mit Christian Wolff schon wieder ein neuer Keyboarder zu hören. Inzwischen konnte man deutliche Einflüsse vonDeep Purple und vor allem Rainbow aus den Aufnahmen heraushören.

1998 hatte Soto die Band verlassen. Johnny Gioeli von Hardline debütierte als neuer Sänger auf Oceans of Time. Den Verschleiß an Keyboardern fortsetzend spielte nun Ferdy Doernberg von Rough Silk statt Wolff auf dem Album. Noch im gleichen Jahr verließ der langjährige Drummer Michael die Band. Man fand Ersatz in Mike Terrana, der schon mit Yngwie Malmsteen und Tony MacAlpine gespielt hatte, und auch bei Rage aktiv war. In den folgenden Jahren wurde in dieser Besetzung eine Reihe von Alben veröffentlicht. Außerdem spielte die Band auf verschiedenen deutschen Musikfestivals, so z. B. 2005 auf dem Wacken Open Air und beim Bang Your Head. Im August 2006 wurde Mystica veröffentlicht. Eingespielt wurde es von der Besetzung, welche auch die letzten drei Platten aufgenommen hatte.

Am 28. September 2007 kam Diamonds Unlocked auf den Markt, das erste Cover-Album von Axel Rudi Pell. Neben bekannten Hits wie „In The Air Tonight“ von Phil Collins und U2s „Beautiful Day“ haben sich Axel und der Rest der Band noch acht weitere Songs vorgenommen und ihnen den typischen ARP-Sound verpasst. Am 22. Februar 2008 erschien die zweite Doppel-DVD von Axel Rudi Pell mit Namen Live Over Europe. Während die zweite DVD ein offizielles Bootleg ist und größtenteils „unprofessionelle“ Aufnahmen enthält, ist auf der ersten die Aufzeichnung des Auftritts beim „Rock-Hard“-Festival am 27. Mai 2007 zu finden.

Am 24. Oktober 2008 ist das Album Tales of the Crown erschienen. Am Ende des Liedes „Riding on an Arrow“ kann man den vierjährigen Sohn von Sänger Johnny Gioeli hören. Er singt den letzten Refrain.
Das darauffolgende Album The Crest erschien am 23. April 2010. 
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